Montag, 10. Juni 2013

Taksim-Platz und Gezi-Park in Instanbul ...

... stehen ziemlich weit unten auf der Liste meiner Ziele, die ich bei meinem zweitägigen Stopover in Instanbul ansteuern möchte. Ich denke, auch so wird es in Istanbul genug zu sehen zu geben.

Heute um 14:35 geht es mit Turkish Airlines von Bremen nach Istanbul. Morgen früh will ich um 08:00 mit dem Taxi zum Scooter-Verleih im asiatischen Teil Istanbuls. Dann zwei Tage kreuz und quer durch Istanbul und neben einigen der Top Ten-Sights auch weniger bekannte Ecken der Stadt am Bosporus beäugen. Wenn ich dabei zufällig am Taksim-Platz vorbeikomme ...

Am Donnerstag dann mit'm Flieger nach Antalya und anschließend Transfer nach Alanya. Dort drei Tage Triathlon-EM fotografieren, am Montag zurück nach Antalya, eine Übernachtung am Flughafen und am Dienstag, den 19. Juni lande ich um 13:40 wieder in Bremen ... hoffentlich.

Useful links:
Hotel Sapphire, Istanbul
Alanya, Triathlon-EM

Dienstag, 4. Juni 2013

Ein Tütchen rauchen ...

... könnte man hier an jeder Ecke, tun wir aber nicht. Wo mag das sein? Richtig, in Amsterdam. 

Heute morgen um acht sind wir losgefahren und um elf waren wir am Hotel. Und wie das so ist, wenn Engel reisen, scheint seitdem in Amsterdam die Sonne und in Achim nicht mehr. 

Das NH-Hotel ist super, große, komfortable Zimmer, feines Bad, kostenloser Parkplatz und Internet und in der Hotelbar,  in der ich gerade sitze, wird ein gepflegtes Heineken serviert.

Wir sind gleich nach der Ankunft mit dem Shuttlebus zur Fährstation gefahren und von dort zum Hauptbahnhof übergesetzt. Alles kostenlos und in 20 Minuten ist man mitten im Stadtzentrum.



Heidis Geheimtip, ein ganz tolles Restaurant auf der obersten Etage in Amsterdams Traditionskaufhaus De Bijenkorf, erwies sich als bessere Kantine. Aber das Essen auf der Dachterrasse in strahlendem Sonnenschein wog das wieder auf. 


Danach haben wir uns durch die gängigen Sehenswürdigkeiten gekämpft,  Königspalast,  Kirchen,  Börse, Chinatown und plötzlich standen wir im Rotlichtviertel, wo hübsche halbnackte Damen ihre Reize präsentierten. 

Eingekehrt sind wir aber in der Oude Kerk, wo eine Ausstellung mit den Siegerfotos des alljährlich ausgetragenen Wettbewerbs World Press Photo gezeigt wurde. Phantastische, beeindruckende,  schockierende, berührende Pressefotos vom Feinsten ... mir ging das Herz auf.


Irgendwann sind wir zurück ins Hotel und haben uns für 17.00 in der Hotelbar verabredet. Nachdem Heidi auch um 18.00 noch nicht aufgetaucht war, startete ich eine Suchaktion, an deren Ende die Erkenntnis stand, dass Heidi eine Stunde VOR der Hotelbar gesessen hatte, während ich IN der Hotelbar mein Bierchen trank ... ein echter Knaller Marke Heidi. Alle Details dieser Aktion möchte ich hier nicht offenlegen!

Der Abend endete im landesbesten indonesischen Restaurant mit einer Reistafel, wobei uns das nicht wirklich vom Hocker riss. Zum Abschluss des Tages folgte der Absacker IN der Hotelbar. 

Mittwoch, 22. Mai 2013

In Minneapolis schüttet's

Als wir um 20:07 auf St. Paul landeten, hat es ein wenig genieselt. Jetzt schüttet es wie aus Eimern. 




Nach 10 Minuten Wartezeit am Gate für den Anschlussflug ging das Boarding schon los und jetzt sitze ich im Flieger und schau dem Regen zu. Ist das der Anpassungsprozess an das heimische Wetter? 

Dienstag, 21. Mai 2013

Über den Wolken ...

... bin ich noch nicht. Aber bald,  falls der Flieger pünktlich um 2:45 pm (23:45 MEZ) abhebt. 

Bisher lief alles ganz easy,  duschen, packen, kleines Frühstück, auschecken, nach 5.256 km Auto bei Alamo abgeben und 340 $ fürs Upgrade löhnen, Shuttlebus zum Airport und selbst die Security verlief problemlos. 

San Diego empfing mich heute mit bewölktem Himmel und machte die 
Abreise so etwas einfacher. 



Wenn ich aber in den Wetterwarnungen für zuhause lese:

Amtliche WARNUNG vor DAUERREGEN für Kreis Verden
gültig von: Dienstag, 21.05.2013 19:00 Uhr bis: Mittwoch, 22.05.2013 07:00 Uhr
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Dienstag, 21.05.2013 17:45 Uhr

Der Dauerregen intensiviert sich noch etwas. So ist im Warnzeitraum mit Regenmengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter zu rechnen.

muss ich mir ernsthaft überlegen, von Düsseldorf aus statt nach Norden Richtung Sonne zu fahren. Nun ja, wir werden sehen. 

Fun is over

Heute habe ich meinen letzten Tag in San Diego genossen. Nach dem Frühstück bin ich wie geplant in den Balboa Park gefahren. Dort habe ich mich zunächst mit Spielzeug für Jungs befasst, ich bin ins San Diego Automotive Museum gegangen.

Sehr schöne und beeindruckende Exponate werden dort gezeigt. Neben einer Abteilung für historische Motorräder sind dort historische Automobile aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt (Ford T bis 1981er DeLorean -Zurück in die Zukunft-). Zu den Ausstellungsstücken gibt es informative Erläuterungen, so dass man viel über den Hintergrund erfährt.

Daneben läuft gerade die neue Sonderausstellung "Lowrider Legends of San Diego". Zu bestaunen sind hier zahlreiche Lowrider, das sind Limousinen oder Cabriolets, bei denen mit Hilfe elektrisch betriebener Hydraulik- oder Pneumatikpumpen die Karosserie an den Vorderrädern sowie jede Radaufhängung einzeln angehoben werden kann. So können die Dinger auf der Stelle einen wahren Veitstanz aufführen; 's gibt sogar Wettbewerbe, wer am höchsten und weitesten und schönsten usw. In der Kategorie Show & Shine sind Fahrzeuge, bei denen man viel Liebe und Sorgfalt auf ausgefallene Lackierungen und einen edlen Innenausbau verwendet hat. 

Das skurrilste Ausstellungsstück ist wohl der Louie Mattar Cadillac aus dem Jahre 1947, der sogenannte 75.000 $-Cadillac. Dieses Auto hat Louie Mattar sieben Jahre mit einem Aufwand von 75.000 $ zu einem rollenden Universalgefährt umgebaut, mit dem er sämtliche Nonstop-Quer-durchs-Land-Rekorde brach. Im Anhänger waren Treibstoff, Öl, Wasser und Ersatzreifen untergebracht, ach ja, ein Telefon auch! Im Cadillac gab es Tonband, Bügelbrett, Dusche, chemische Toilette, Waschmaschine, Kühlschrank, eine Küchenspüle, Bar und sogar eine türkische Wasserpfeife. 

So gerüstet machte Mattar mit zwei Freunden 1952 die Nonstop-Rekordfahrt über 6.320 Meilen von San Diego nach New York. Auf der Fahrt wurden sie trotz der im Trailer mitgeführten knapp 1.000 l Benzin drei mal von einem rollenden Tankwagen versorgt.









Zum Abschluss noch eine schicke Gangsterlimousine mit Al Capone-Sonderausstattung und etwas besonders schwülstiges aus der Abteilung Show & Shine.



Nach einem kurzen Rundgang durchs Gelände, welches schöne, spanisch geprägte Architektur



 ebenso wie Rosengärten und viel Grün vorzuweisen hat,






habe ich mir unter einem altehrwürdigen Baumriesen ein ruhiges Plätzchen gesucht und meine Decke ausgebreitet. 




Auch die in San Diego zum Greifen nahe anfliegenden Flugzeuge konnten nicht verhindern, dass ich ein Mützchen Schlaf nahm. Und als ich schließlich meine Sachen packte, zogen doch tatsächlich Wolken auf. Tja, wenn Engel (ab-) reisen *grins*.



Sodele, jetzt bleiben eigentlich nur noch so profane Dinge wie Koffer packen und nach Hause fliegen.

San Diego - Minneapolis: 14:45 bis 20:17 (= 18:17 PST) = 03:32 h Flugzeit
01:23 h Wartezeit
Minneapolis - Amsterdam: 21:40 CST bis 13:00 MEZ = 08:20 h Flugzeit
03:45 h Wartezeit
Amsterdam - Düsseldorf: 16:45 - 17:35 = 00:50 Flugzeit

Beim Einchecken konnte ich sogar noch meinen Gangplatz auf dem Flug von Minneapolis nach Amsterdam gegen einen meiner bevorzugten Fensterplätze tauschen. 

Kann losgehn!