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Freitag, 8. November 2013

Letzte Ausfahrt Büsum

Den Tag in Schleswig ließen wir mit einem Abendessen im Akzent Hotel Strandhalle ausklingen. Gutes Essen zu einem angemessenen Preis und ein hervorragender Service, Gast, was willst Du mehr?

Am nächsten Tag sollte der Weg nach Büsum führen, ein Ziel, das ich schon seit vielen Jahren immer wieder ansteure, um mir mal den Wind um die Nase wehen zu lassen und das rasante Leben ein wenig zu entschleunigen. Deshalb auch nie in der Hauptsaison, sondern bevorzugt im Herbst und Winter.

Über booking.com hatte ich am Vortag Zimmer im Akzent Hotel Dorn gebucht, das Einzelzimmer mit Frühstück zu 46 €. Mittelgroßes familiengeführtes Hotel, zentral aber ruhig gelegen, kostenloser Parkplatz direkt am Hotel; das klang sehr ordentlich und das war es auch. Der Empfang war freundlich und zuvorkommend. Die Zimmer in der 1. Etage (Achtung, kein Aufzug) waren ausreichend groß und die Ausstattung war o.k., etwas in die Jahre gekommen, aber alles war sauber und nicht schäbig und funktionierte. 

Berücksichtigt man jetzt noch das wirklich exquisite Frühstück, das die Leistung so manches höher besternten Hauses, in dem ich frühstückte, in den Schatten stellt, darf man wohl sagen, dass der Preis mehr als angemessen ist. Demzufolge werde ich bei einer Stippvisite Ende des Jahres wieder im Hotel Dorn nächtigen.

Doch ich will nicht zu sehr vorgreifen, zunächst stand ja mal der Strand von Sankt Peter Ording auf der Agenda. Ich liebe es, dort am weiten Sandstrand mit toller Fernsicht Strandspaziergänge zu machen. Das gibt neue Power für den Tag und macht den Kopf frei. 




Ahoi Schleswig

Nach der Fehmarn-Enttäuschung stand Schleswig als Ziel im Navi, eine der beiden Städte, die die Schlei-Region (auch Ostseefjord Schlei genannt) begrenzen,  Kappeln im Norden und Schleswig im Süden.

Ein kurzer Stop in Heiligenhafen am Hafen, um Eindrücke einer Hochsee-Angelfahrt vor zig Jahren aus dem Unterbewusstsein hervorzukramen (so eine Seekrankheit hinterlässt Eindruck) und schon ging es weiter. 

Die Sonne tauchte die Landschaft in herrliches Licht. Ein Blick auf den Selenter See eröffnete eine Aussicht, wie man sie von Reiseprospekten mit Ferienhäusern an einsamen schwedischen Seen kennt. 

In Eckernförde machten wir den nächsten Halt. Die wunderschöne Eckernförder Bucht, eine malerische Altstadt, Erinnerungen an manch schönen Urlaub wurden wach.

Donnerstag, 7. November 2013

Ade Fehmarn

Warum der Lindenhof in Sulsdorf bei booking.com als Hotel geführt wird, ist mir ein Rätsel. Ist es, weil der Betreiber sich einer Vereinigung namens Land-gut-Hotels angeschlossen hat? Nach der Definition des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes ist ein Hotel "... ein Beherbergungsbetrieb, in dem eine Rezeption, Dienstleistungen, tägliche Zimmerreinigung, zusätzliche Einrichtungen und mindestens ein Restaurant für Hausgäste und Passanten angeboten werden. Ein Hotel sollte über mehr als 20 Gästezimmer verfügen." Diese Voraussetzungen erfüllt der Lindenhof eindeutig nicht. 

Eine weitere Frage stellte sich mir. Wie kann eine solch *zensiert* Unterkunft bei booking.com eine Bewertung von 8,1 von 10 Punkten = sehr gut, einfahren? Zentrale Lage, geschmackvoll, gemütlich,  exquisites Frühstück und dergleichen ist in den Bewertungen zu lesen. Da kann ich mich nur fragen, ob die Leute, die so bewerten, in einer Parallelwelt leben.

Mittwoch, 6. November 2013

Fischdeel in Eckernförde

Dieses Restaurant hat ein eigenes Post verdient! 

Kurz vor Mittag machten wir Zwischenstation in Eckernförde. Wunderschöne Bucht, wunderschönes Städtchen, aber dazu später mehr. Nach einer kleinen Tour zum Strand und durch die Fußgängerzone meldete sich langsam der Hunger und nach kurzer Internet-Recherche steuerten wir das Restaurant Fischdeel Land und Meer an.

Das kleine, hübsche Lokal liegt in einer malerischen Altstadtgasse, ziemlich versteckt vor Laufkundschaft und man muss schon gezielt dahin wollen. Das Restaurant ist sehr geschmackvoll und mit viel Liebe eingerichtet und ich habe mich gleich wohl gefühlt. Wir bekamen einen Tisch neben einem Glaskamin.



Die Kellnerin brachte uns die Speisekarte und hatte auch zwei Tagesempfelungen parat; Dorschfilet auf Spitzkohl mit Babykartoffeln, Speckrahm, Schmand und Preiselbeeren und als Zweites Heilbutt mit Bratkartoffeln und Salat. Obwohl die Gerichte in der Speisekarte wirklich verlockend klangen, sind wir den beiden Empfehlungen gefolgt, weil die Kellnerin einen sachkundigen Eindruck auf uns machte und wir haben es nicht bereut!

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein solch fantastisches Fischgericht gegessen habe. Frische Zutaten in Top-Qualität, mit Rafinesse zusammengestellt, perfekt zubereitet und ansprechend präsentiert.  Da stimmte einfach alles und es hat nicht viel gefehlt und ich hätte den Teller abgeleckt. Selbstverständlich fragte die Kellnerin zwischendurch, ob alles recht sei, aber auch der Koch (vermutlich auch der Inhaber) fragte bei allen Gästen nach, ob sie zufrieden sind. Der Service war ebenfalls tadellos und das, obwohl das Restaurant gut besucht war und die Mitarbeiterin alleine war. 

Die Fischdeel kommt auf jeden Fall in meine Liste der Top-Restaurants, die ich wieder besuchen werde, wenn ich in der Stadt bin. 


Hoch bis Fehmarn

Der Wettergott hatte am Dienstag gute Laune und spendierte eine Runde blauen Himmel. So machte der vormittägliche Rundgang durch die Lübecker Altstadt doppelt Spaß. St. Petri, das historische Rathaus, Buddenbrookhaus und natürlich das Holstentor mit dem benachbarten alten Salzspeicher standen auf der Liste. Zum Abschluss ein Käffchen im Marzipantempel Café Niederegger und selbstverständlich wurde auch das ein oder andere süße Souvenir mitgenommen. 







Kurzer Abstecher nach Timmendorfer Strand und einen Blick auf Ilses und Jürgens neueste Hauserrungenschaft geworfen und weiter ging es nach Sierksdorf. Frau Sch. aus A. hatte uns eingeladen, sie in ihrem Zweitdomizil gleich am Strand zu besuchen. Ein schöner Blick über die ganze Bucht und eine Einladung zum Essen im Romantik-Seehotel Eichenhain (sehr empfehlenswert!) hinterließen bleibende Eindrücke. 


Nach einem Häppchen aus Niedereggers Café und 'nem "lecker" Tässchen Kaffee wurde am Kaffeetisch das nächste Ziel ausgesucht und ein Hotel gebucht. Eine Stunde später standen wir vor unserem "Hotel" in Sulsdorf auf Fehmarn, dem Lindenhof. 

An der Tür prangte ein Schild "Der Lindenhof ist derzeit nicht besetzt. Bitte rufen Sie uns an und wir sind in einer Minute vor Ort." Während wir darauf warteten, klärte uns ein anderer Gast darüber auf, dass es mit Restaurants im näheren Umkreis schlecht aussehe. Im 2 km entfernten Orth gebe es einen guten Griechen,  aber der habe heute Ruhetag. Da bleibe nur das 13 km entfernte Burg. Na ja, Nebensaison auf 'ner Ferieninsel halt. 

Der Besitzer war inzwischen eingetrudelt und fand nach mehreren Versuchen auch zwei Zimmer, die bezusfertig hergerichtet waren. "Zimmer" trifft's nicht so ganz,  das waren Ferienwohnungen im Stil der 70er Jahre. Ab 8 soll's Frühstück geben,  schaun mer mal.

Aber erst fuhren wir nach Burg und gingen auf Restaurantsuche. Nach einem Rundgang durch das Stadtzentrum am Markt landeten wir schließlich bei einem Italiener, Don Camillo & Peppone. Bei restaurant-kritik.de wird dieses Restaurant auf Rang 2 (von 76 Restaurants auf Fehmarn) geführt. Sollte das tatsächlich zutreffen, kann ich nur sagen "armes Fehmarn". Insalata mista, Canneloni und Pizza waren durchschnittlich und der Wein unterdurchschnittlich (0, 5 l offener Montepulciano für 11 €). Ich esse einfach zu oft in Italien und kenne zu viele wirklich gute Italiener in Deutschland. 

Dienstag, 5. November 2013

Zarrentin und Lübeck

Ergiebiger Regen begleitete uns bis Zarrentin am Schaalsee. Nach einer leckeren Fischplatte mit Maräne, Wels und Zander folgte ein kleiner Spaziergang am Seeufer entlang. Leider waren die beeindruckende Klosteranlage am See und auch das Heimatmuseum geschlossen und es fing auch schon wieder an zu regnen. 



Also weiter nach Lübeck. Das zunächst in Aussicht genommene gleich gegenüber dem Bahnhof gelegene Hotel gefiel uns nicht und nach einem kurzen Stopp in einem Café steuerten wir das Ibis in der Nähe der Altstadt an. Schönes Hotel mit Tiefgarage und nach einer kleinen Ruhepause geht es mit dem Taxi zum von der Rezeption empfohlenen Restaurant Schiffergesellschaft. Gutes Essen, freundlicher Service und ein beeindruckendes Inneres,  was will man mehr. 



Einem nächtlichen Rundgang durch die historische Altstadt wird heute vormittag eine eingehendere Erkundung folgen, so das Wetter einigermaßen mitspielt.



Sonntag, 3. November 2013

Berlin-Revival II

Pünktlich um 9 ging's am Freitag los und dank freier Autobahn standen wir kurz vor 12 vorm Bogota. Parkplätze waren leider ausgebucht und so mussten wir uns ein Parkhaus in der Nähe suchen. 800 m entfernt fanden wir eins in der Uhlandstraße, Ecke Lietzenburger Straße. Rein, raus, ab zum Taxistand und pünktlich um 12:30 waren wir am Bocca di Bacco.

Leider war das Esserlebnis diesmal nicht ganz so überzeugend wie beim ersten Mal. Am gewünschten Gargrad medium-rare meines Rindersteaks ist die Küche ein Stück vorbeigeschrammt; das war schon gut medium. Während das weibliche Service-Team letztes Mal eine überzeugende Leistung abgeliefert hatte, zeigte das männliche Team diesmal deutliche Schwächen. Wenn meine Flasche Wein abseits vom Tisch plaziert wird, erwarte ich, dass mein Glas rechtzeitig nachgeschenkt wird und ich nicht ständig den Kellner auf mein leeres Glas aufmerksam machen muss. Das ist eine Nachlässigkeit, auf die ich allergisch reagiere. Na ja, neuer Versuch macht kluch.

Anschließend mit dem Taxi zum Parkhaus, Gepäck aus dem Auto holen und zum Einchecken ins Bogota. Tief eintauchen in die 60er Jahre war nun angesagt, vom wild gemusterten Teppichboden über Seidentapeten bis zur Ausstattung des Zimmers ... alles authentisch. 





Aber die Atmosphäre dieses Hauses ist schon ganz besonders, man atmet Geschichte und auch die Gäste sind anders, viel weltoffener und kommunikativer als man das heutzutage gewohnt ist. So wurden wir von einem Gast angesprochen, als wir abends mit einem Gläschen Rotwein im grünen Salon saßen und auf unsere Einladung setzte er sich zu uns und schnell entspann sich ein unterhaltsames Gespräch.

Das kulturelle Highlight des Tages war ein Besuch der frisch eröffneten Helmut Newton-Ausstellung im Museum für Fotografie. Sehr beeindruckend, das Lebenswerk dieses großartigen Fotografen in komprimierter Form erleben zu können.



Den Abend verbrachten wir mit Kölsch, Himmel un Ääd und Pomi, Rudolf und Michael im Gaffel Haus Berlin an der Friedrichstraße. Die Kellnerin erkannte uns gleich wieder und wir hatten sogar den gleichen Tisch wie vor drei Wochen. Leider war die Flönz überwürzt und ein auf drei Bildschirmen laufendes Fußballspiel störte die Kommunikation.

Am nächsten Morgen besuchten wir im Nolde Museum am Gendarmenmarkt die neue Ausstellung EMIL NOLDES SPÄTE LIEBE. DAS VERMÄCHTNIS AN SEINE FRAU JOLANTHE. Ein sehr informativer Film über Noldes Leben und sein Lebenswerk sowie eine schöne Auswahl seiner kraftvollen Werke bescherten uns einen wunderbaren Vormittag.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ostseetour

Meerluft schnuppern ist angesagt, und zwar vom 4. bis 8 November. Als Erstes geht's nach Zarrentin am Schaalsee in Mecklenburg Vorpommern. Ein bisschen unberührte Natur auf sich einwirken lassen und abends eine fangfrische Maräne genießen.

Am Dienstag Lübeck, Timmendorfer Strand und Sierksdorf. Der Mittwoch gehört der Schleiregion und am Donnerstag geht es rüber zur Nordsee, wo in alter Gewohnheit Büsum und Sankt Peter Ording auf dem Plan stehen.



Berlin-Revival

Unsere Berlinreise vor drei Wochen hatte einige Highlights zu bieten (siehe Vollsperrung und Schlemmertag). Als wir gestern in gleicher Runde bei Da Vito zusammensaßen, kam die Rede wieder auf das Hotel Bogota, das uns seinerzeit mächtig beeindruckt hatte.




Nachdem auch wieder mal die Aussage gefallen war, dass wir damals gerne im Hotel Bogota übernachtet hätten, wenn wir schon von der bevorstehenden Schließung im Dezember gewusst hätten, habe ich mich kurzerhand ans Telefon gehangen und im Bogota angerufen. 

Ergebnis: Wir, die gleiche Runde wie vor drei Wochen, fahren morgen nach Berlin und übernachten im Hotel Bogota. Und dann können wir wie Helmut Newton sagen: "Wir schliefen in heiligen Räumen.“

Und da wir vom Bocca di Bacco und dem Gaffel Haus Berlin so begeistert waren, haben wir dort für mittags bzw. abends einen Tisch reserviert. Abends stoßen zudem noch die liebe Pomi und der liebe Rudolf zu uns. 

Donnerstag, 26. September 2013

Zum Jahresausklang Sylt

Ein turbulentes Jahr mit 29 Flügen und 46.000 Flugkilometern sowie einigen tausend Autobahnkilometern liegt bald hinter mir. Gut einmal unseren Globus umrundet und in 12 Ländern rumgereist (USA, Niederlande, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, England, Türkei, Irland). Danach sollte man sich mal ein paar Tage Zeit nehmen, um inne zu halten und den Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen zu lassen, dachte ich mir.

Wo könnte man das besser als an der Küste im Winter; hat früher schon immer funktioniert. Also kurzerhand ab Weihnachten ein Hotel in Westerland/Sylt gebucht. 

Daraus wird dann wieder mal eine kleine Revival-Tour gebastelt. Nach Sylt geht es über Rømø per Fähre, der Rückweg führt über früher oft besuchte Orte wie Büsum, Sankt Peter Ording, Husum etc. Mal sehen, wie lange der Rückweg dauern wird.

Ich freue mich auf stürmisches Wetter, einsame Strände, Nebel, den Geruch der Nordseebrandung und auf leckeren Fisch.


Freitag, 20. September 2013

Berlin, Festival of Lights, 9. bis 20. Oktober 2013

Im Oktober, wenn beim 9. FESTIVAL OF LIGHTS Berlins Wahrzeichen, Gebäude, Straßen und Plätze mit fantastischer Lichtkunst in Szene gesetzt werden, wird Berlin wieder zur leuchtenden Bühne! 

Eine vielversprechende Ankündigung, die besonders aus fotografischer Sicht viele Highlights bieten könnte. Also kurz rumgefragt und nun fahren wir zu viert vom 10. bis 13. Oktober nach Berlin.

Ein paar Restaurants abarbeiten, die bei der Tour im März liegen geblieben sind, Fernsehturm, Weltballon, Schiffstour und nachts natürlich die Lichtkunst, ach, Langeweile werden wir in Berlin mit Sicherheit nicht haben.


Donnerstag, 25. Juli 2013

Bodenseefelchen

Gestern morgen um 7 ging es los in Oyten. Alles easy die nächsten Stunden, freie Autobahnen, bis auf ein 8 km langes Stück zwischen Illertissen und Memmingen, wo es zähflüssig war.

Morgens um 9 - Apoll sah mittlerweile aus wie ein angeschlagener Boxer - hielten wir nach einem Stück Grün fürs Gassi Ausschau und stoppten an der Raststätte Göttingen. Das dortige Grün fand Apoll aber wenig animierend. Während Ulrike und ich drei Capuccini besorgten, unternahm Heidi mit Apoll eine Wanderung von mindestens 200 m (O-Ton Heidi: Ich war in Mengershausen.).

Nächster Stopp war kurz vor 12 an der Raststätte Riedener Wald West auf der A7. Wir entschieden uns, dort ein Häppchen zu essen - und das erwies sich als großer Fehler. Inkompetentes Personal, zu teuer berechnetes Essen, welches noch nicht mal schmeckte, und dann auch noch irreführende Werbung mit 10 % Rabatt für ADAC-Mitglieder, der aber mit undurchsichtigem Kleingedrucktem ausgehebelt wurde. Kurzum, NIE WIEDER! Wären wir doch bloß runtergefahren von der Autobahn und hätten uns 'nen schönen Dorfgasthof gesucht.

Da Apoll weiterhin in den Seilen hing, suchten wir nach einem Teich oder Fluss und wurden in Erbshausen fündig. Der Hund lief sogleich in den Teich mit Entenkraut, apportierte Stöckchen und war glücklich und zufrieden. Anschließend fläzte er sich auf 2/3 der Rückbank und drängte Heidi ins restliche Drittel.

In Langenargen ... Apoll sofort in den Bodensee ... Apoll ist glücklich. 

Wir haben uns auf der Restaurant-Terrasse unseres Hotels (Seehotel Litz) niedergelassen. Die Damen orderten Eiskaffee, Jo, der Kellner stufte mich als Hefetyp ein und brachte mir ein kühles Weizen. O-Ton Heidi: Woher kennt ihr denn seinen (Jos) Namen? Na, weil er ein Namensschild trägt *rofl*.

Kurze Zeit später wird der Himmel schwarz, der Kellner räumt die Sitzkissen weg und es gibt einen kurzen, kräftigen Regen. Tatsächlich behält Jo Recht und eine Stunde später kommt die Sonne wieder raus. Gunni und Boris, zwei alte Bekannte von Heidi, sind mittlerweile zu uns gestoßen und wir sind zu einem Tisch im Restaurant gewechselt. Fazit: Vozügliche Bodenseefelchen, ein göttlicher Blattspinat, guter Wein und ein schöner Abend mit guten Gesprächen.

Ein kurzer Spaziergang zum Schloss Montfort und ein schöner Sonnenuntergang ergänzten den Hochgenuss.

Dienstag, 2. Juli 2013

Nürburgring

Thorsten erzählte vor einigen Wochen mal, er habe da noch 'nen Deal laufen, wonach er am Nürburgring während der ADAC GT Masters vom 2. bis 4. August mit seinem Wasserbettenbus die Firma präsentieren könne. Zugang zu Fahrerlager und Boxengasse sei inklusive, ob jemand Lust habe, mitzukommen.

Gestern war es dann so weit, dass wir die Interessenten unter einem Hut hatten und ein Hotel buchen konnten. Thorsten, Ulrike, Heidi, Joachim (?) und ich düsen am 2. August runter zum Nürburgring. Quartier haben wir im Dorint Am Nürburgring mit Blick auf die Grand Prix Strecke genommen.

Ich habe beim ADAC eine Akkreditierung beantragt; die gibt es zwar normalerweise nur für reine Motorsportfotografen, aber der Chef meinte, ich solle trotzdem mal eine beantragen. Wäre natürlich fein, wenn das klappt und ich in gesperrte Bereiche käme. Schaun mer mal.

"ADAC GT Masters – Die "Liga der Supersportwagen"

Spannende Motorsportaction, spektakuläre Supersportwagen und Adrenalin pur: Das ADAC GT Masters lässt nicht nur Männerherzen höher schlagen. Die "Liga der Supersportwagen" begeistert mit Rennen von mehr als 500 PS starken Supersportwagen wie Audi R8, BMW Z4, Corvette, Ford GT, Lamborghini Gallardo, Porsche 911 oder Mercedes-Benz SLS AMG.

Hinter dem Steuer der Supersportwagen in der am härtesten umkämpfen Sportwagenserie in Europa: Gestandene Formel 1- oder DTM-Piloten und Sportwagen-Asse, die von jungen Heißspornen herausgefordert werden. Das ADAC GT Masters begeistert die Fans an den Rennstrecken gleich an zwei Tagen: Samstags und sonntags werden die jeweils einstündigen Rennen des ADAC GT Masters gestartet.


Volles Programm gibt es beim ADAC GT Masters auf und abseits der Rennstrecke. Zusammen mit dem ADAC GT Masters treten die Nachwuchspiloten des ADAC Formel Masters, die Tourenwagen der Deutschen Tourenwagen Challenge des DMSB - ADAC PROCAR, die Formel-1-Stars von morgen im ATS Formel 3 Cup* und die Kultflitzer der MINI TROPHY** an. Im Ticketpreis enthalten ist der freie Zugang zum Fahrerlager für einen Blick hinter die Kulissen."

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