Nachdem tuttocitta.it schon eine ganze Weile street view-Fotos von Venedig anbietet, hat nun auch Google Maps seine Hausaufgaben erledigt und präsentiert frisches Bildmaterial von Venedigs calli und piazzali aus dem Sommer 2013.
Street view zeigt auch das luftgefüllte Falsifikat von Alison Lapper pregnant, das von Mai bis Ende Oktober vor dem Portal von S. Giorgio Maggiore zu sehen war.
Größere Kartenansicht
Googles Software hat auch brav das Antlitz des Kunstwerkes unkenntlich gemacht. Da sage noch einer, Google habe keinen Sinn für den Schutz der Persönlichkeitsrechte *grins*.
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Donnerstag, 14. November 2013
Sonntag, 10. November 2013
Kreuzfahrtschiffe raus aus Venedig
Nun ja, leider nicht ganz raus, aber mit den jetzigen Vereinbarungen zwischen Italiens Ministerpräsident Letta, dem Bürgermeister von Venedig und dem Port of Venice wurde ein ermutigender Anfang gemacht.
Bereits ab Januar 2014 dürfen Fähren den Giudecca-Kanal nicht mehr befahren. Der Verkehr von Kreuzfahrtschiffen mit mehr als 40.000 Bruttoregistertonnen soll im Verhältnis zu 2012 um 20 % reduziert werden. Ferner sollen die An- und Abfahrten auf die Morgen- und Abendstunden konzentriert werden und es dürfen nicht mehr als fünf Schiffe gleichzeitig im Kreuzfahrthafen von Venedig anlegen.
Bereits ab Januar 2014 dürfen Fähren den Giudecca-Kanal nicht mehr befahren. Der Verkehr von Kreuzfahrtschiffen mit mehr als 40.000 Bruttoregistertonnen soll im Verhältnis zu 2012 um 20 % reduziert werden. Ferner sollen die An- und Abfahrten auf die Morgen- und Abendstunden konzentriert werden und es dürfen nicht mehr als fünf Schiffe gleichzeitig im Kreuzfahrthafen von Venedig anlegen.
Standort:
Achim, Deutschland
Dienstag, 29. Oktober 2013
Inselhopping
Am sechsten Tag dieses Venedigaufenthaltes hatte ich eine Bootsfahrt nach Torcello und zur Nachbarinsel Burano aufs Programm gesetzt. Vorher genau den Linien- und den Fahrplan studiert, welche Linie, von welchem Anlegesteg, wo umsteigen etc. pp.
Aber was hilft das alles, wenn die ACTV sich nicht an ihre eigenen Pläne hält. Die Linie 9, die den Transport von Burano nach Torcello besorgen sollte, scheint man eingestellt zu haben, denn die 12 machte, bevor sie in Burano hielt, einen Schlenker und fuhr Torcello an.
O.k., fangen wir halt in Torcello an. Von der Anlegestelle führt der Weg an einem Kanal entlang bis zum Zentrum um die Kirche S. Maria Assunta herum. Längs des Weges passiert man eine Reihe von Restaurants unterschiedlicher Preisklassen, in denen man sich langsam auf die Mittags-Touristen vorbereitet.
Doch ich bin heute in spezieller Mission unterwegs; ich will das erste Haus am Platze testen, das Ristorante LOCANDA CIPRIANI direkt neben der Kirche. Das Haus gehört zum Imperium um Harrys Bar und es war zu lesen: "Das Essen ist hier besonders teuer, aber auch reichlich und gut."
Doch halt, für einen Caffè al banco in der nächsten Bar ist immer Zeit ... mmmh, das bringt einen wieder nach vorn.
Blauer Himmel, die Sonne sorgt für Temperaturen um die 25 Grad, ich setze mich in den sehr schönen Restaurantgarten und bekomme von einem weißbefrackten Kellner die Speisekarte gebracht.
Ein Fleisch-Menü zu 45 €, ein Fisch-Menü zu 55 € und die einzelnen Gänge überwiegend über 20 €. Das Fleisch-Menü beinhaltet Leber, also wähle ich das Fisch-Menü (schwarze Gnocchi, Filet von der Brasse und dreierlei Creme brulet). Dazu quarto litro vino rosso della casa und ein acqua frizzante.
Was soll ich sagen, teuer war es schon mit rd. 80 € (incl. 9 € coperto und Tip), aber die beiden anderen Einschätzungen "gut und reichlich" teile ich nicht. Es war nicht schlecht und man ging auch nicht hungrig raus, aber mehr als Durchschnitt war das nicht. Da habe ich für weniger Geld in Venedig schon wesentlich besser gegessen.
Anschließend ein kleiner Verdauungsspaziergang durch die alten Gemäuer ...
... und dann ging es weiter nach Burano, der Insel der orgiastischen Farben.
Aber was hilft das alles, wenn die ACTV sich nicht an ihre eigenen Pläne hält. Die Linie 9, die den Transport von Burano nach Torcello besorgen sollte, scheint man eingestellt zu haben, denn die 12 machte, bevor sie in Burano hielt, einen Schlenker und fuhr Torcello an.
O.k., fangen wir halt in Torcello an. Von der Anlegestelle führt der Weg an einem Kanal entlang bis zum Zentrum um die Kirche S. Maria Assunta herum. Längs des Weges passiert man eine Reihe von Restaurants unterschiedlicher Preisklassen, in denen man sich langsam auf die Mittags-Touristen vorbereitet.
Doch ich bin heute in spezieller Mission unterwegs; ich will das erste Haus am Platze testen, das Ristorante LOCANDA CIPRIANI direkt neben der Kirche. Das Haus gehört zum Imperium um Harrys Bar und es war zu lesen: "Das Essen ist hier besonders teuer, aber auch reichlich und gut."
Doch halt, für einen Caffè al banco in der nächsten Bar ist immer Zeit ... mmmh, das bringt einen wieder nach vorn.
Blauer Himmel, die Sonne sorgt für Temperaturen um die 25 Grad, ich setze mich in den sehr schönen Restaurantgarten und bekomme von einem weißbefrackten Kellner die Speisekarte gebracht.
Ein Fleisch-Menü zu 45 €, ein Fisch-Menü zu 55 € und die einzelnen Gänge überwiegend über 20 €. Das Fleisch-Menü beinhaltet Leber, also wähle ich das Fisch-Menü (schwarze Gnocchi, Filet von der Brasse und dreierlei Creme brulet). Dazu quarto litro vino rosso della casa und ein acqua frizzante.
Was soll ich sagen, teuer war es schon mit rd. 80 € (incl. 9 € coperto und Tip), aber die beiden anderen Einschätzungen "gut und reichlich" teile ich nicht. Es war nicht schlecht und man ging auch nicht hungrig raus, aber mehr als Durchschnitt war das nicht. Da habe ich für weniger Geld in Venedig schon wesentlich besser gegessen.
Anschließend ein kleiner Verdauungsspaziergang durch die alten Gemäuer ...
... und dann ging es weiter nach Burano, der Insel der orgiastischen Farben.
Ohne Worte!
Die ACTV sorgte für den negativen Schlusspunkt der Fahrt; die Vaporetti waren so überfüllt, dass man sich an die berühmte Sardinendose erinnert fühlte. Einmal musste ich beim Umsteigen wegen Überfüllung sogar aufs nächste warten.
Aber schön war er trotzdem, der Tag!
Labels:
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Venedig
Standort:
Treviso, Italien
Sonntag, 27. Oktober 2013
Venedig - Adrenalin und Valium
Diese Stadt ist einfach einzigartig. In der einen Minute jagt sie mir Endorphine und Adrenalin durch den Körper und dann bringt sie mich in einen Zustand, der schwer zu beschreiben ist. Das neudeutsche Wort Entschleunigung spielt dabei ebenso eine Rolle wie Begriffe wie Morbidität, Schönheit und Historie. "Völlig losgelöst von der Erde" hieß es im Song "Major Tom" von Peter Schilling, und diese Worte beschreiben es ganz gut.
Zurück auf die Erde, ich wollte eigentlich täglich mein Blog füllen, aber diesmal wollte die Technik nicht so wie ich. Die italienische Vodafonekarte funktioniert im Smartphone zwar hervorragend, mag das Tablet aber nur gegen enorme Mehrkosten per Tethering online bringen. WLAN gibt es in meinem derzeitigen Hotel, dem übrigens nicht empfehlenswerten Ca' del Dose, nur teilweise und dann zu Wucherpreisen (2,50 €/h). Und das Bloggen per Smartphone ist halt doch sehr mühsam.
Zuhause werde ich versuchen, das ein oder andere nachzutragen. Ein paar Eindrücke möchte ich aber reinsetzen. Und zwar sind das welche aus einem Restaurant, das mich total begeistert hat, die Osteria La Bottega Ai Promessi Sposi, Sestiere Cannaregio, 4367. An drei Tagen hintereinander war ich dort und jedesmal war es ein Erlebnis.
Zurück auf die Erde, ich wollte eigentlich täglich mein Blog füllen, aber diesmal wollte die Technik nicht so wie ich. Die italienische Vodafonekarte funktioniert im Smartphone zwar hervorragend, mag das Tablet aber nur gegen enorme Mehrkosten per Tethering online bringen. WLAN gibt es in meinem derzeitigen Hotel, dem übrigens nicht empfehlenswerten Ca' del Dose, nur teilweise und dann zu Wucherpreisen (2,50 €/h). Und das Bloggen per Smartphone ist halt doch sehr mühsam.
Zuhause werde ich versuchen, das ein oder andere nachzutragen. Ein paar Eindrücke möchte ich aber reinsetzen. Und zwar sind das welche aus einem Restaurant, das mich total begeistert hat, die Osteria La Bottega Ai Promessi Sposi, Sestiere Cannaregio, 4367. An drei Tagen hintereinander war ich dort und jedesmal war es ein Erlebnis.
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| Rindersteak mit grünem Pfeffer auf Ruccola |
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| Käseplatte mit Honig |
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| Un ombra und chiceti an der Theke |
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Restaurants,
Venedig
Standort:
Venedig, Italien
Donnerstag, 27. Juni 2013
Vorfreude ...
... ist bekanntlich die schönste Freude. Und das gilt ganz besonders, wenn man sich auf eine Reise nach Venedig freuen kann.
Gestern entwickelte sich aus einem harmlosen Gespräch über Venedig und den Marathon in Venedig die vage Überlegung, ob sich diese beiden Vorlieben von mir nicht vielleicht in einer Reise zusammenführen ließen.
Schnell wurde die Google-Maschine angeworfen und das Datum des 2013er Marathons herausgefunden, der 27. Oktober. Fein, das passt vorzüglich zu meiner bisherigen Grobplanung, im Zeitraum Oktober/November wieder in die Stadt der Kanäle zu reisen.
Eine Bahnfahrt schied nach meinen letztjährigen schlechten Erfahrungen aus, ein Flug sollte es sein, und zwar ein Direktflug Bremen - Venedig. Schnell wieder gegooglet, nein, weder Lufthansa noch einer der anderen großen Carrier hat Direktflüge ab Bremen im Angebot. Einzig Ryanair bietet Direktflüge an, zwar nicht nach Marco Polo, sondern nach Treviso, aber lieber habe ich in Venedig einen etwas längeren Transfer Airport-Hotel, als dass ich hier zu einem weiter entfernten Flughafen wie Hannover oder Hamburg reisen muss.
Meine noch vor kurzem gegenüber Ryanair vorhandene Skepsis hat sich nach einem Ryanair-Flug nach Pisa im April eh in Luft aufgelöst. Mit dem für 10 € gebuchten Platz mit großem Beinraum inkl. Priority Boarding war das sowohl von der Abwicklung als von der Durchführung her ein sehr entspannter Flug. Stop, mit einer Ausnahme! Der Buchungsvorgang auf der Ryanair-Seite ist nach wie vor total nervend. Man muss schon höllisch aufpassen, dass einem mit dem Flug keine Reiseversicherung oder ein Mobilfunkvertrag oder Reisegepäck oder sonstwas untergejubelt wird.
Aber nach dem vierten Anlauf war es mir schließlich doch gelungen, alle versteckten Optionskästchen aufzufinden und entsprechend anzukreuzen. Mit Priority Boarding, einem Sitzplatz mit großem Beinraum, Kreditkartengebühren und Transfers Treviso-Venedig haben die beiden Flüge insgesamt 141,76 € gekostet.
Ich habe auch kein Gepäckstück (Koffer) für 15 € dazugebucht, sondern werde mich mit einem Handgepäckstück von max. 10 kg begnügen. Extra für Ryanair-Flüge habe ich mir ja einen Cabin Max-Rucksack gekauft, der die maximalen Maße von Ryanair einhält und am Check In-Schalter auch gleich erkannt wird. So muss ich nach der Landung nicht zum Gepäckband und in Venedig läuft es sich mit einem Rucksack wesentlich entspannter als mit den Klack-Klack-Klack-Koffern.
Da ich diesmal auch Sport fotografiere, muss ich doch wenigstens eine der großen DSLRs und entsprechende Objektive mitnehmen, was die 10 kg-Geschichte nicht gerade einfacher macht. Da muss ich denn doch schon zum beliebten Jackentrick greifen. Eine Jacke ist ja bei Ryanair erlaubt und es ist auch egal, was in den Jackentaschen ist. Ich kaufe sicher keine der sog. Ryanair-Jacken, die nur aus Taschen bestehen und bei Vollbeladung bestimmt an die 20 kg wiegen. Aber auch meine normale Jacke mit vier Taschen kann - wie ich gestern getestet habe - schon 4 kg an Fotoausrüstung aufnehmen.
Diesmal bleibe ich eine ganze Woche, wobei auch die mit meinen Vorplanungen bereits ausgefüllt ist. Das Hotel ist schon gebucht, es ist ein kleines Hotel mit nur 10 Zimmern (mir sehr sympathisch) in guter Lage am Canale di San Marco mit guter Bewertung, das Hotel Cà Del Dose.
Gestern entwickelte sich aus einem harmlosen Gespräch über Venedig und den Marathon in Venedig die vage Überlegung, ob sich diese beiden Vorlieben von mir nicht vielleicht in einer Reise zusammenführen ließen.
Schnell wurde die Google-Maschine angeworfen und das Datum des 2013er Marathons herausgefunden, der 27. Oktober. Fein, das passt vorzüglich zu meiner bisherigen Grobplanung, im Zeitraum Oktober/November wieder in die Stadt der Kanäle zu reisen.
Eine Bahnfahrt schied nach meinen letztjährigen schlechten Erfahrungen aus, ein Flug sollte es sein, und zwar ein Direktflug Bremen - Venedig. Schnell wieder gegooglet, nein, weder Lufthansa noch einer der anderen großen Carrier hat Direktflüge ab Bremen im Angebot. Einzig Ryanair bietet Direktflüge an, zwar nicht nach Marco Polo, sondern nach Treviso, aber lieber habe ich in Venedig einen etwas längeren Transfer Airport-Hotel, als dass ich hier zu einem weiter entfernten Flughafen wie Hannover oder Hamburg reisen muss.
Meine noch vor kurzem gegenüber Ryanair vorhandene Skepsis hat sich nach einem Ryanair-Flug nach Pisa im April eh in Luft aufgelöst. Mit dem für 10 € gebuchten Platz mit großem Beinraum inkl. Priority Boarding war das sowohl von der Abwicklung als von der Durchführung her ein sehr entspannter Flug. Stop, mit einer Ausnahme! Der Buchungsvorgang auf der Ryanair-Seite ist nach wie vor total nervend. Man muss schon höllisch aufpassen, dass einem mit dem Flug keine Reiseversicherung oder ein Mobilfunkvertrag oder Reisegepäck oder sonstwas untergejubelt wird.
Aber nach dem vierten Anlauf war es mir schließlich doch gelungen, alle versteckten Optionskästchen aufzufinden und entsprechend anzukreuzen. Mit Priority Boarding, einem Sitzplatz mit großem Beinraum, Kreditkartengebühren und Transfers Treviso-Venedig haben die beiden Flüge insgesamt 141,76 € gekostet.
Ich habe auch kein Gepäckstück (Koffer) für 15 € dazugebucht, sondern werde mich mit einem Handgepäckstück von max. 10 kg begnügen. Extra für Ryanair-Flüge habe ich mir ja einen Cabin Max-Rucksack gekauft, der die maximalen Maße von Ryanair einhält und am Check In-Schalter auch gleich erkannt wird. So muss ich nach der Landung nicht zum Gepäckband und in Venedig läuft es sich mit einem Rucksack wesentlich entspannter als mit den Klack-Klack-Klack-Koffern.
Da ich diesmal auch Sport fotografiere, muss ich doch wenigstens eine der großen DSLRs und entsprechende Objektive mitnehmen, was die 10 kg-Geschichte nicht gerade einfacher macht. Da muss ich denn doch schon zum beliebten Jackentrick greifen. Eine Jacke ist ja bei Ryanair erlaubt und es ist auch egal, was in den Jackentaschen ist. Ich kaufe sicher keine der sog. Ryanair-Jacken, die nur aus Taschen bestehen und bei Vollbeladung bestimmt an die 20 kg wiegen. Aber auch meine normale Jacke mit vier Taschen kann - wie ich gestern getestet habe - schon 4 kg an Fotoausrüstung aufnehmen.
Diesmal bleibe ich eine ganze Woche, wobei auch die mit meinen Vorplanungen bereits ausgefüllt ist. Das Hotel ist schon gebucht, es ist ein kleines Hotel mit nur 10 Zimmern (mir sehr sympathisch) in guter Lage am Canale di San Marco mit guter Bewertung, das Hotel Cà Del Dose.
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Achim, Deutschland
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