Dienstag, 24. September 2013

Zweitgrößte Städte

Gerade eben schrieb ich in dem anderen Post von Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals. Da passt es gut, dass eines meiner nächsten Ziele ebenfalls die zweitgrößte Stadt ist. Die liegt aber im Nachbarland Spanien und heißt Barcelona.

Allerdings ist Barcelona mit seinen rd. 1,6 Mio. Einwohnern schon ein anderes Kaliber. Sicher weniger verträumt und nostalgisch, dafür eher hektischer und moderner. Was den Charme angeht, nun ja, ich werde sehen, und zwar in der Zeit vom 18. bis 22. November. 

Vorhin habe ich im Anschluss an Porto Direktflüge Bremen - Barcelona (diesmal ein echtes Ryanair-Schnäppchen, 70 € hin und zurück mit reservierten XL-Sitzen), ein Stadthotel und einen Motorroller gebucht.


Porto, charmant und verträumt?

Charmant, verträumt, nostalgisch, diese und ähnliche Beschreibungen oder besser Liebesbezeugungen liest man oft, wenn Reisende über Porto berichten. Gerade gestern genoss ich wieder mal eine gut gemachte Fotoreportage über die mit 240.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Portugals. 

Und diesmal wurde die Einstufung "möchte ich auch mal hin" hochgestuft auf "da fahre ich jetzt sofort hin". Binnen zwei Stunden hatte ich heute Direktflüge Bremen - Porto - Bremen, ein zentral gelegenes Stadthotel und einen Motorroller gebucht. Am Montag, 30. September geht es um 06:35 los und am Freitag, 4. Oktober lande ich um 13:50 wieder in Bremen (hoffe ich zumindest).

Bei der Auswahl der Flüge standen wie üblich wieder drei Modelle zur Wahl:

a) Direktflug ab Bremen, schnell, unkompliziert und mit 300 € (relativ) preiswert mit Ryanair

b) Flug mit 1 Stop ab Bremen, langwierig, kompliziert und teuer mit üblichem Linienflieger

c) Direktflug mit eigener Anreise zu einem anderen deutschen Flughafen, langwierig, kompliziert und teuer mit üblichem Linienflieger.

Die Wahl fiel wieder auf a).


Freitag, 20. September 2013

Berlin, Festival of Lights, 9. bis 20. Oktober 2013

Im Oktober, wenn beim 9. FESTIVAL OF LIGHTS Berlins Wahrzeichen, Gebäude, Straßen und Plätze mit fantastischer Lichtkunst in Szene gesetzt werden, wird Berlin wieder zur leuchtenden Bühne! 

Eine vielversprechende Ankündigung, die besonders aus fotografischer Sicht viele Highlights bieten könnte. Also kurz rumgefragt und nun fahren wir zu viert vom 10. bis 13. Oktober nach Berlin.

Ein paar Restaurants abarbeiten, die bei der Tour im März liegen geblieben sind, Fernsehturm, Weltballon, Schiffstour und nachts natürlich die Lichtkunst, ach, Langeweile werden wir in Berlin mit Sicherheit nicht haben.


Sonntag, 15. September 2013

Heute klappt's aber endlich ...

... mit mir und London. So dachte ich, als um 07:30 zum Frühstück ging und einen Blick nach draußen warf. Wow, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein! Also schnell frühstücken und dann los. Um 08:30 stand ich am Pick up Point in der Sonne und wartete auf den Bus, der nach einer Weile kam. 

Als ich einstieg, überschüttete mich der Fahrer gleich mit einem Redeschwall, dem ich entnahm, dass es in London zum Verkehrskollaps gekommen sei. Neben den zahlreichen Baustellen hätten mehrere Unfälle an neuralgischen Stellen fast zum Erliegen des Autoverkehrs geführt. Er könne überhaupt nicht sagen, wann er wo ankommen würde, falls er überhaupt irgendwo ankommen würde.

Ich hatte ausreichend gute Laune, um das erst mal gelassen hinzunehmen und kletterte gleich nach oben aufs offene Deck und fläzte mich in die Sonne. Ich war der einzige Passagier im Bus und wurde vom Fahrer laufend per Durchsage darüber informiert, wo er NICHT hinkomme.

Das ging eine ganze Weile so. Mal musste der Bus in engen Kurven, die außerhalb der normalen Strecke liegen, ein Dutzend Mal vor- und zurücksetzen, mal mussten Passanten Baustellenabsperrungen umsetzen, weil der Bus trotz aller Fahrkünste des Fahrers einfach nicht vorbeikam. Mit den Fahrern entgegenkommender Rundfahrtbusse fand im Stau oder an Ampeln stets ein reger Informationsaustausch über die aktuell besten Schleichwege statt.

Es half aber alles nichts, nach 1 1/2 Stunden Kriechfahrt im Stau waren wir plötzlich wieder am Ausgangspunkt. Der Hydepark und die südliche Umgebung wurden mehrfach umkreist, aber es ging einfach nicht ostwärts, wo meine Ziele Picadilly Circus und Tower lagen.

Nun wurde es mir aber doch zu bunt und ich beschloss, dem Busfahrer Bye bye zu sagen, sobald er am nächsten Stop ankommt. Am Victoria & Albert Museum war es dann soweit und das wollte ich ja sowieso besuchen. Der Eintritt ist frei und ein Besuch lohnt sich nicht nur deshalb. 

to be continued 


Es gibt kein schlechtes Wetter ...


Westminster Abbey
London Eye
Big Ben
Westminster Bridge
... es gibt nur schlechte Kleidung. Diesen Spruch hätte man auch am fünften Tag in Folge klopfen können. Der hässliche Nieselregen, der mich schon morgens beim Verlasssen des Hotels empfing, hielt die Erfolgsquote der Wettervorhersage weiterhin bei 0 %. Nichtsdestotrotz machte ich mich mit Regenschirm und Regencape bewaffnet zu einem Pick up Point der Hop-on Hop-off-Busse auf. Dort hielt ich Ausschau nach einem Exemplar, bei welchem die obere Freiluftetage zur Hälfte überdacht ist. Als dies gefunden war, buchte ich ganz mutig ein 48 Stunden-Ticket inkl. Bootsfahrt auf der Themse zum Preis von 27 Pfund.

Auf dem oberen Deck erwischte ich gerade noch einen Sitzplatz, der halbwegs unter dem Dach lag. Der Sitz war nass und je nach Windrichtung bekam man etwas Regen ab, aber besser schlecht gesessen als gut gelaufen. An Fotografieren war aber kaum zu denken, da ständig irgendwelche Japaner und Spanier mit ihren Handys und Tablets durch den Gang hüpften, um sich vor den jeweiligen Sehenswürdigkeiten abzulichten.

So nutzte ich ein paar kurze Regenpausen, um auszusteigen und ein paar wenige Fotos zu machen. Anschließend verzog ich mich in die geschlossene untere Etage, da es mit dem Fahrtwind oben doch recht frisch war. Bei der restlichen Strecke bis zu einem Punkt in der Nähe des Hotels habe ich nur noch Anregungen für die Streckenplanung am nächsten Tag gesammelt.

Am Sonntag stehen Stops bei Picadilly Circus, Victoria & Albert Museum, Tower Bridge, Buckingham Palace und eine Themsefahrt auf dem Programm. Gegen spätnachmittags kurz ins Hotel, die Ausrüstung wechseln für Nachtaufnahmen und dann mit der U-Bahn zum Picadilly Circus und Umgebung. Hoffentlich macht das Wetter nicht auch diese Planung zur Makulatur.

Montag vormittag steht ein wetterunabhängiger Punkt auf dem Programm: Die Gourmetabteilung von Harrods.